unteres Ende der Klamm
am 07.06.2021

Ministerpräsident Söder in der Klamm

obere Klamm

Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder zu Besuch in der Breitachklamm

Einen hohen und unerwarteten Besuch hat die Breitachklamm vor kurzem bekommen: Der bayerische Ministerpräsident Markus Söder hat anlässlich eines Besuchs im Allgäu die Gelegenheit genutzt und das Naturerlebnis in Tiefenbach bei Oberstdorf durchwandert. Dabei hat er sich "wie ein ganz normaler Besucher" verhalten, so der Betriebsleiter der Breitachklamm, Dominik Fritz. "Er hat wie jeder andere auch sein Online-Ticket gekauft", ergänzt Fritz.

Über den Besuch hat der Ministerpräsident dann auch selbst auf Facebook berichtet. Zu seinen veröffentlichten Bildern schrieb er: "Wanderung durch die Breitachklamm im Allgäu: ein beeindruckendes Naturschauspiel. Bayern hat viel zu bieten".

Besondere Vorkehrungen wurden für den Besuch nicht getroffen. Die Klamm war auch in dieser Zeit normal geöffnet und komplett begehbar.

am 25.05.2021

Breitachklamm öffnet endlich wieder

Online-Ticket

Online-Ticket als Zugangsvoraussetzung

Die Breitachklamm wird nach den langen Monaten im Lockdown am Samstag, 22. Mai, wieder geöffnet. Wie alle anderen touristischen Einrichtungen musste auch dort der Betrieb schon zu Beginn des Winters eingestellt werden. Umso mehr freut sich der Vorsitzende des Breitachklammvereins, Franz Rietzler, nun wieder starten zu können. Allerdings erfordert der Neustart noch mehr Kreativität und Umsicht wie im vergangenen, auch schon von Corona geprägten Jahr. Zu den inzwischen schon gewohnten Regeln kommt neuerdings die Online-Buchung der Tickets hinzu. In die Klamm werden nur Besucher eingelassen, die schon im Voraus ihre Eintrittskarten gebucht haben. Das geht übrigens völlig unkompliziert auf der Homepage und berücksichtigt auch sämtliche Preisermäßigungen.
Auf Abstand achten, Einbahnverkehr schaffen und dessen Einhaltung kontrollieren sowie an das Verständnis und die Rücksichtnahme der Besucher appellieren, das sind die weiteren Vorbereitungen, an denen Dominik Fritz und seine Mitarbeiter nun arbeiten. So kann die Klamm nur im Einbahnverkehr von unten nach oben durchwandert werden. Entsprechend ist der Zugang nur über das Eingangsgebäude in Tiefenbach möglich. Wer also an der Walserschanz am P2 parkt, muss erst über den Zwingsteg und die Wanderwege nach Tiefenbach und von dort den Haupteingang nehmen. Die Ausnahmesituation macht es zur Zeit leider unmöglich, die Klamm mit Kinderwagen oder Rollstuhl zu besuchen. Auch sollten die Besucher die veränderten Wanderwege und Kombinationsmöglichkeiten bedenken und ihre Route entsprechend der eigenen Kondition festlegen. An breiten Stellen sollen Wanderer immer wieder Gelegenheit haben, das Naturschauspiel zu genießen, zu verweilen oder andere Ausflügler zu überholen. Das neue Parkleitsystem an der B 19 verschafft den Besuchern einen Überblick, ob und welche Parkplätze frei sind. Betriebsleiter Fritz empfiehlt vor allem die Randzeiten am frühen Vormittag oder am späteren Nachmittag für den besonderen Genuss des Naturschauspiels.
Ein langer Winter sei vorüber, der in normalen Zeiten zahlreichen Gästen atemberaubende Einblicke in die Eiswelt der Klamm geliefert hätte. „Die Pandemie hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauert Fritz. Umso schöner, dass es nun wieder losgeht. Geöffnet ist die Klamm täglich von 9 bis 17 Uhr. Online-Tickets können gebucht werden über www.breitachklamm.com.

am 19.05.2021

Arbeiten für Profi-Kletterer

Felsberäumung

Alljährlich finden umfangreiche Felsberäumungs-Arbeiten statt

Arbeiten in schwindelerregender Höhe erledigten in den letzten Wochen zehn professionelle Industriekletterer in der Breitachklamm. Bevor es endlich wieder losgeht in den Sommerbetrieb, werden die teils über 100 Meter hohen Felsen kontrolliert und beräumt. Loses und im Winter abgesprengtes Gestein wird gesichert und entfernt. „Diese Instandsetzungsarbeiten gehören für uns alljährlich dazu, weil die Sicherheit unserer Besucher für uns höchste Priorität hat“, erklärt der Vorstandsvorsitzende Franz Rietzler die Arbeiten in der Klamm. Im Anschluss haben die sechs Mitarbeiter, die die Klamm wie ihre Westentasche kennen, sich um Wege, Holzbeläge, Geländer und Stützen gekümmert und alles auf Herz und Nieren geprüft. Was nötig war, wurde erneuert. Mit dem Hubschrauber wurde Schadholz ausgeflogen und Beton und Material für die Ausbesserungsarbeiten angeliefert.
Im letzten Jahr seien die Auswirklungen der Corona-Pandemie zwar spürbar gewesen, aber mit dem Ergebnis war man trotzdem durchaus zufrieden, so der Betriebsleiter Dominik Fritz. Ein langer Winter sei vorüber, der in normalen Zeiten zahlreichen Gästen atemberaubende Einblicke in die Eiswelt der Klamm geliefert hätte. „Die Pandemie hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“, bedauert Fritz.
Umso mehr freut er sich, dass es endlich auch für den Sommerbetrieb Perspektiven gibt. Nach der derzeitigen Planung soll die einzigartige Felsenschlucht zu Pfingsten wieder geöffnet werden. Allerdings muss das umfassende Hygienekonzept, das im vergangenen Jahr zwar gut funktioniert hatte, an die aktuellen Forderungen angepasst werden. Eine Aufgabe, die das Team der Breitachklamm in den nächsten Tagen noch sehr beschäftigen wird.

am 18.12.2020

Wiederöffnung Winter verschoben

Zusammenfassung Beschlüsse MPK 13.12.20

Erweiterungen der Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie

Gemäß dem Grundsatz "Wir bleiben zuhause" wird auch die Breitachklamm nicht wie geplant am Wochenende vor Weihnachten öffnen. Die umfangreichen Reparatur- und Sanierungsmaßnahmen konnten indes bis Mitte Dezember fertiggestellt werden. "Insgesamt wurden in diesem Bauabschnitt unter anderem drei neue Brücken in der Klamm installiert, um die Sicherheit für unsere Besucher weiter zu erhöhen", berichtet der Vorstandsvorsitzende Franz Rietzler.
Derzeit wird die Wiederöffnung für den 11. Januar 2021 geplant. Alle vorbereitenden Maßnahmen sind soweit abgeschlossen. Im wesentlichen wurde das erfolgreiche Sommerkonzept weiterentwickelt und optimiert. "Bei uns spielt sich das Wandern durch die Breitachklamm naturgemäß komplett an der frischen Luft statt und bietet somit einen optimalen Zugang zur Natur", erläutert der Betriebsleiter Dominik Fritz. Gerade im Winter verwandelt sich die Klamm mit den Eiszapfen in eine wahre Winter- und Eiswelt. Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie macht eine Öffnung der Naturattraktion allerdings keinen Sinn, so Fritz.

Parkplätze gesperrt
Des weiteren sind auch die beiden Parkplätze der Breitachklamm aktuell gesperrt und werden nicht geräumt, gestreut bzw. betreut. Dies wird auch auf den LED-Anzeigen an der B19 dargestellt. Die Verantwortlichen der Breitachklamm freuen sich schon jetzt, die Besucher im neuen Jahr wieder zu begrüßen.

am 30.10.2020

Vorzeitiges Betriebsende

Zwingbrücke in der Breitachklamm mit Schnee

Saison-Schließung ab dem 02.11.

Wegen der aktuellen Entwicklungen aufgrund der Corona-Pandemie und der damit einhergehenden Beschlüsse von Bund und Ländern vom 28.10. sowie der Übernahme der beschlossenen Regelung vom Freistaat Bayern am 29.10. müssen zahlreiche Einrichtungen den Betrieb einstellen. Zudem gilt ein Beherbergungsverbot für touristische Reisen. Daher hat sich auch die Breitachklamm dazu entschlossen, mit Sonntag, 01.11. als letzten Öffnungstag die Saison vorzeitig zu beenden. Damit fallen auch die geplanten Sonderöffnungstage im November aus, die im Rahmen der "Auszeit-Wochen" von Tourismus Oberstdorf geplant waren.
"Wir möchten allen Besuchern in diesem Sommer recht herzlich danken, dass sie uns alle so verantwortungsvoll und "mit Abstand" unterstützt haben" so der Vorstandsvorsitzende Franz Rietzler. Somit konnte das Hygiene- und Schutzkonzept der Breitachklamm erfolgreich umgesetzt werden.
Die Breitachklamm geht nun in eine vorgezogene Herbstpause, in der wieder eine Vielzahl an Reparatur- und Revisionsarbeiten anstehen. Derweil laufen bereits die Planungen für die kommende Wintersaison, bei der auf die Erfahrungen aus dem Sommer aufgebaut werden wird.

am 24.10.2020

Corona-Ampel im Oberallgäu auf "Rot"

Corona-Ampel Rot

Einstufung aufgrund höherer Infektionszahlen hochgestuft

Nachdem im Oberallgäu inzwischen die Schwelle von 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in 7 Tagen überschritten wurde (Bekanntmachung des Bayerischen Gesundheitsministeriums vom 24.10.2020), ist die rote Stufe des Ampel-Systems der Bayerischen Staatsregierung im Landkreis erreicht.
Dadurch ändern sich die Einschränkungen beim Besuch der Breitachklamm hauptsächlich bei den Gruppenbesuchen: derzeit dürfen sich nur 5 Personen oder zwei Hausstände treffen - dies hat somit auch Auswirkungen auf Führungen.
"Wir empfehlen natürlich allen Besuchern ihre Masken auch in der Klamm immer griffbereit zu haben" so der Betriebsleiter Dominik Fritz. Somit können die Gäste auch während des Besuchs kurzfristig reagieren und bei Unterschreitung des Mindestabstandes entsprechend handeln.
Zudem sind die geänderten Öffnungszeiten zu beachten. Vom 25.10. - 08.11. gelten aufgrund der Umstellung auf Winterzeit auch die Winteröffnungszeiten von 09.00 - 16.00 Uhr (16.30 Uhr Schließung der Klamm).

am 19.10.2020

Corona-Ampel im Oberallgäu auf "Gelb"

Bayerische Corona-Ampel

Einstufung aufgrund der aktuellen Infektionszahlen

Nachdem im Landkreis Oberallgäu sowie der Stadt Kempten die Schwelle von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wurde (Bekanntmachung des Bayerischen Gesundheitsministeriums vom 19.10.2020), ist die gelbe Stufe des Ampel-Systems der Bayerischen Staatsregierung erreicht.
Die Auflagen für den Besuch der Breitachklamm ändern sich damit aber nur sehr gering. Bereits seit der Wiederöffnung der Klamm im Mai setzt die Breitachklammverein eG bereits, neben dem gebotenen Mindestabstand von 1,5 Metern, auf eine sogenannte "Maskenpflicht" im Ansteh-, Kassen- und Toilettenbereich. Damit also bereits jene Bereiche, die laut der aktuellen Stufe der bayerischen Corona-Ampel ein Tragen der Maske zur Pflicht haben.
Lediglich bei Gruppen-Führungen müssen nun die Teilnehmer eine Maske tragen. Zudem gibt es Änderungen bei der Zusammensetzung der Kontakte, die sich treffen dürfen: dies ist derzeit auf zwei Hausstände oder maximal 10 Personen begrenzt.
In der Breitachklamm haben die Verantwortlichen diesen Sommer durchweg sehr positive Erfahrungen mit dem Verhalten der Besucher gemacht und bitten daher - verbunden mit einem herzlichen Dank für die letzten Monate - auch weiterhin um die Mithilfe und das Verständnis der Gäste.

am 16.10.2020

Breitachklamm erweitert Öffnungszeiten im November

Aufstieg Sessel Herbst

Zusätzliches Angebot in der Zwischensaison

Anders als in den Vorjahren wird die Breitachklamm heuer über den regulären Betrieb (bis zum 8. November 2020) hinaus für die Besucher geöffnet sein. An den drei weiteren November-Wochenenden haben die Gäste trotz Revision jeweils von Freitag bis Sonntag die Möglichkeit, die Schönheit dieses einmaligen Naturdenkmals zu bestaunen. Der Einlass erfolgt aufgrund der aktuellen Corona-Regelungen ausschließlich über den Haupteingang in Tiefenbach. Dort befindet sich auch der Hauptparkplatz P1. Der P2 an der Walserschanz dient nur als Ausweichparkplatz. Besucher sollten berücksichtigen, dass sie von dort aus noch 1,5 Stunden Laufzeit inklusive steiler Passagen bis zum Haupteingang der Klamm vor sich haben.
In der Klamm ist nur der untere Teil geöffnet – somit führt der Rundwanderweg an der Kasse Berg vorbei über den Zwingsteg zurück zum Parkplatz P1. Die Obere Klamm ist ab der Kasse Berg bis zur Brücke ins Kleinwalsertal wegen Revisionsarbeiten und Brückenneubauten gesperrt.
Das zusätzliche Angebot besteht an den Wochenenden 13./ 14./ 15. November, 20./21./ 22. November und 27./28./29. November. „Dabei müssen die Gäste allerdings die etwas kürzeren täglichen Besuchszeiten beachten“ so Betriebsleiter Dominik Fritz. Geöffnet ist die Breitachklamm jeweils ab 9.00 Uhr. Der letzte Einlass ist jedoch bereits um 15.00 Uhr.

Witterungsbedingte Änderungen sind jederzeit möglich. Der aktuelle Status kann jederzeit über www.breitachklamm.com abgerufen werden.

am 08.10.2020

Traditionelle Herbstmesse

Klamm-Messe 2020

Am 08.10. fand die alljährlich organisierte Klamm-Messe - diesmal unter Corona-Bedingungen - statt

Im Jahr 1930 beschlossen der damalige Vorstand und Aufsichtsrat als Dank für die Baumaßnahmen und den unfallfreien Ablauf der Arbeiten in der Klamm eine Kapelle zu errichten. Diese befindet sich ca. 50 Meter vor dem Parkplatz in Tiefenbach. Der über dem Eingang angebrachte Christophorus und das Kreuz am Altar wurde durch einen Oberstdorfer Bildhauer geschnitzt.
Seit der Einweihung der Christophorus-Kapelle findet jedes Jahr im Herbst eine Gedenkmesse für die verstorbenen Mitglieder statt.
So wurde die Messe unter der Leitung von Pfarrer Maurus B. Mayer, um Corona-konform zu sein, auf dem Nachbargrundstück neben der Kapelle mit Mindestabständen und Hygienemaßnahmen abgehalten. Zudem segnete der Pfarrer auch den im Frühjahr neu gebauten Fußweg, der nun vollständig von der Kapelle zum Parkplatz führt.

am 02.10.2020

Kleinwalsertal kein Risikogebiet mehr

Wanderweg nach Riezlern

RKI nimmt Reisewarnung für die Enklave zurück.

Am 02.10. fand im Kleinwalerstal das Gründungstreffen der sogenannten "Plattform Kleinwalsertal" um als Konsultationsmechanismus in grenzüberschreitender Zusammenarbeit zu fungieren. Mit dabei war unter anderem der Österreichische Staatssekretär Magnus Brunner. Im Rahmen einer Pressekonferenz wurde bekannt, dass intensive Gespräche auf Bundesebene zwischen Wien und Berlin für eine Sonderregelung für das Kleinwalsertal einen Durchbruch erzielt haben. Damit sind sowohl das Kleinwalsertal als auch die Tiroler Enklave Jungholz mittels einer Ausnahmeregelung aus den von Deutschland ausgerufenen Quarantäne-Gebieten Vorarlberg und Tirol herausgenommen. Die verkündete auch der Bürgermeister der Gemeinde Mittelberg, Andi Haid.
Die schriftliche Bestätigung folgte am Nachmittag vom Robert-Koch-Institut.
Somit ist ein Besuch der Breitachklamm wieder für die Kleinwalsertaler Gäste und Einheimische uneingeschränkt möglich.

am 25.09.2020

Aktuelle Hinweise zur Einstufung von Vorarlberg als Risikogebiet

Aktuelles Covid-19

Deutschland hat Reisewarnungen für das Land Vorarlberg ausgesprochen. Sie umfassen das ganze Bundesland, also aktuell auch das Kleinwalsertal.

Aufgrund dieser Einstufung des RKI bzw. der Bundesrepublik Deutschland gilt die "Verordnung über Quarantänemaßnahmen für Einreisende zur Bekämpfung des Coronavirus" des Freistaates Bayern. Somit ist für eine Ein- und Ausreise ins bzw. aus dem Kleinwalsertal die Verordnung gültig. Die aktuelle Fassung können Sie unter www.gesetze-bayern.de abrufen.

Für Besucher, die von Deutschland kommend am P2 an der Walserschanz parken und durch die Breitachklamm laufen gilt laut der Verordnung (§2, (2) 5.) für Personen eine Ausnahme der Quarantäne- bzw. der Testpflicht,

"[...] die sich weniger als 48 Stunden im Ausland aufgehalten haben und deren Aufenthalt im Ausland nicht der privaten Teilnahme an einer kulturellen Veranstaltung, einem Sportereignis, einer öffentlichen Festivität oder einer sonstigen Freizeitveranstaltung gedient hat [...]"

Für Einheimische und Gäste, die im Kleinwalertal wohnen gilt derzeit leider keine Ausnahme der Quarantäne- bzw. Testpflicht.

Bitte beachten Sie, dass stets die aktuellen Verordnungen des Freistaates Bayern gelten, die auf den Seiten der Bayerischen Staatsregierung ( www.corona-katastrophenschutz.bayern.de ) abgerufen werden können.

am 27.06.2020 von BREITACHKLAMMVEREIN eG

Hoher Besuch in der Breitachklamm

Besuch Holetschek 1

Staatssekretär Klaus Holetschek und Bernhard Joachim vom Tourismusverband Allgäu / Bayerisch Schwaben e.V.

Auf einer Rundreise durch einige Allgäuer Tourismusorte konnten sich der Vorsitzende des Tourismusverbandes Allgäu / Bayerisch Schwaben e.V., Staatssekretär Klaus Holetschek und der Geschäftsführer Bernhard Joachim ein umfangreiches Bild der Regelungen zum Infektionsschutz in Zeiten von Corona machen. Gemeinsam mit Oberstdorfs Bürgermeister Klaus King und Tourismusdirektor Frank Jost besuchten sie u.a. auch die Breitachklamm und zeigten sich beeindruckt von der Besucherführung, gehöre doch die Breitachklamm zu einem der beliebtesten Ausflugsziele im Allgäu.

am 29.05.2020 von BREITACHKLAMMVEREIN eG

Hygienemaßnahmen

Icon Haus 2

Nur im Einbahnverkehr geht es durch die Klamm

Damit auch in Zeiten von Corona ein Besuch in der Breitachklamm möglich ist, hat die Breitachklammverein eG ein umfangreiches Hygieneschutzkonzept entwickelt. Das Team der Allgäu Walser Card hat nach und nach die Leistungspartner besucht und zu den aktuellen Änderungen befragt.

am 15.05.2020 von BREITACHKLAMMVEREIN eG

Breitachklamm ist wieder geöffnet

Sonnige Kurve Eingang Klamm

Seit dem Wochenende ist die Breitachklamm wieder geöffnet. Allerdings gibt es auch hier Änderungen, die einem sorgfältig erarbeiteten Schutz- und Hygienekonzept folgen.

Die Klamm kann zurzeit nur vom Haupteingang in Tiefenbach aus von unten nach oben begangen werden. Ab dem 21. Mai ist auch der obere Bereich der Klamm wieder begehbar, nachdem dort die Revisionsarbeiten beendet sind. Die obere Kasse kann jedoch bis auf weiteres nur als Aus- oder Durchgang genutzt werden. Besucher, die ihr Auto am P2 an der Walserschanz abstellen, müssen dementsprechend zunächst über den Zwingsteg und die Wanderwege nach Tiefenbach nehmen - für die Strecke müssen rund eineinhalb Stunden eingeplant werden.
Im Ansteh- und Kassenbereich müssen Abstandsregeln gewahrt und ein Mund-Nasenschutz getragen werden. Gleiches gilt für die WC-Anlagen, Desinfektionsmittelspender stehen in allen Bereichen zur Verfügung. In der Klamm gilt für alle Besucher die Einbahnregelung. Allerdings soll es an den breiteren Stellen möglich sein, zu verweilen oder andere Wanderer überholen zu lassen. Die derzeitige Ausnahmesituation macht es leider unmöglich, die Breitachklamm mit Kinderwagen oder Rollstuhl zu besuchen.
Die Corona-bedingte Situation sei für die Betreiber der Breitachklamm eine Herausforderung, der man sich gern stelle, erläutert der Betriebsleiter Dominik Fritz das umfangreiche Schutz-und Hygienekonzept. „Nur so können wir unseren Gästen zurzeit dieses einmalige Naturerlebnis präsentieren“, bittet er die Besucher um Verständnis und die Einhaltung der Regeln.
Alle Informationen sind auch auf der Webseite unter www.breitachklamm.com/corona zusammengefasst. „Wir empfehlen den Gästen unbedingt, sich vorab ausführlich zu informieren, um den Besuch planen zu können.“, so Fritz.

am 10.01.2020 von BREITACHKLAMMVEREIN eG

24 Millionen Besucher in der Breitachklamm

24 Mio.Besucher

Seit der Eröffnung 1905 kommen jährlich mehr als 300 000 Gäste

Sechs Nullen stehen hinter der Zahl 24, denn so viele Gäste haben die Breitachklamm seit der Eröffnung 1905 besucht. Der 24.000.000. Besucher dieser tiefsten Schlucht Mitteleuropas erlebte darum eine besondere Überraschung, als er nichtsahnend mit Familie und Freunden zum Eingang strebte. Auf Stephan Auth aus Fulda warteten bereits der Vorsitzende des Breitachklammvereins Franz Rietzler, der Betriebsleiter Dominik Fritz sowie der Tourismus-Direktor von Oberstdorf, Frank Jost. Der Jubiläumsgast kommt aus Hessen und verbringt mit der eigenen und einer befreundeten Familie derzeit in Scheidegg den Urlaub. Er sei als kleiner Junge schon einmal in der Klamm gewesen und hatte sich darum gewünscht, seiner eigenen Familie das Naturwunder zu zeigen. Erst zwei Tage vor dem Jubiläum sei er schon mit seiner Frau und deren Freundin in der Klamm gewesen. „Da waren die Kinder stattdessen beim Skifahren“, erzählt er. Umso mehr freuten sich Philomena, Pepe, Lino und Tadeus, nun an diesem besonderen Tag dabei zu sein, wo es zum freien Eintritt auch noch Blumen und Geschenke gab.
Ein bisschen Geschichtsunterricht steuerte die interaktive Bergschau bei. Dort erfuhren die Jubiläumsgäste über den Initiator Pfarrer Johannes Schiebel und die beschwerliche Erschließung, über die Gründung des Breitachklammvereins 1904 und die Eröffnung ein Jahr später. Alljährlich werden rund 300.000 Besucher gezählt.

Von links nach rechts:
Betriebsleiter Dominik Fritz, Tadeus, Philomena und Stephan Auth, Pepe und Lino Purtauf sowie den Vorsitzenden des Breitachklammvereins Franz Rietzler und Tourismusdirektor Frank Jost. Foto: Elke Wiartalla

am 07.12.2019 von BREITACHKLAMMVEREIN eG

Breitachklamm bleibt weiterhin Publikumsmagnet

Parkleitsystem

Genossenschaft freut sich über gleichbleibendes Besucherinteresse

Auch im vergangenen Jahr war die Breitachklamm mit über 300.000 Besuchern ein wahrer Publikumsmagnet. Das berichtete der Vorstandsvorsitzende der Breitachklammverein eG, Franz Rietzler, auf der Generalversammlung vor knapp 50 Mitgliedern. Umso erfreulicher war es, dass trotz der vielen Wanderer kein nennenswerter Unfall registriert wurde. Allerdings forderte ein strenger Winter mit viel Schneebruch, meterhohen Schneerutschen und viel schwerem Schnee seinen Tribut. Die Aufräumarbeiten im Frühjahr waren entsprechend aufwändig, konnten aber mit Hilfe von Spezialfirmen und auch Einsätzen mit Hilfe des Hubschraubers erfolgreich erledigt werden.
Das neue Parkleitsystem an der B19 hat sich nach Aussage Rietzlers sehr gut bewährt. Es habe zu einer deutlichen Entlastung der Parkplätze in Tiefenbach geführt. Stattdessen seien die Stellflächen an der Walserschanz und damit auch die obere Kasse seither deutlich besser frequentiert. Fertiggestellt wurde zudem die Anbindung der Walserschanz an das Wassernetz und die Kanalisation im Kleinwalsertal.
Zudem gab es zwei Dienstjubiläen zu feiern: Walter Maier ist 20 Jahre bei der Breitachklamm tätig, Stefan Haberstock sogar schon 25 Jahre.

am 03.04.2019 von BREITACHKLAMMVEREIN eG

Brückenschlag zwischen Walserschanz und Breitachklamm

Jury-Meeting in der Walserschanz

Ideenwettbewerb abgeschlossen

Der Sieger steht fest: Den Online-Ideenwettbewerb zur Zukunft der Walserschanz gewann ein Vorschlag, der eine Brücke schlägt zwischen dem ehemaligen Gasthof und der Breitachklamm. Damit würde sich vor allem ein großes Ziel des Breitachklammvereins erfüllen: Der Zugang zur Klamm von der Walserschanz aus, bisher etwas unbequem, würde damit leicht und unbeschwert.
66 Vorschläge waren in den vergangenen Wochen für den Ideenwettbewerb eingegangen. Darunter waren fein ausgearbeitete Zeichnungen ebenso wie grobe Skizzen, Modelle und auch wortreiche Beschreibungen. Manches war fantasievoll, aber realitätsfern, manches rückte weit von den Vorstellungen des Vereins ab. „Wir wollen sicher keinen Funpark und auch kein Erlebnisbad, sondern etwas, das sich in die Umgebung einfügt, die Historie aufnimmt und die Tradition des alten Gasthauses an der Staatsgrenze festhält“, fasst der Betriebsleiter der Breitachklamm, Dominik Fritz, die Vorgaben knapp zusammen.
66 Ideen, viele gute Einfälle „und ein paar, die uns weiterführen auf unserem Weg, die Walserschanz wieder mit Leben zu füllen“, meint auch Franz Rietzler, Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft. Der Gasthof steht seit längerer Zeit leer und wurde mitsamt des umliegenden Areals vom Breitachklammverein erworben. Der Online-Wettbewerb sollte Ideen beisteuern, wie das Gelände touristisch ausgewertet werden könnte. Sehr wertvoll habe sich dabei auch die Zusammenstellung der Jury erweisen. „Allesamt selbst Menschen mit Visionen, die uns sicher auch weiter mit Rat und Tat zur Seite stehen werden bei er Planung zur Walserschanz“, beschreibt Rietzler der Expertenrunde. Neben Rietzler waren Andi Haid, Bürgermeister des Kleinwalsertals, der ehemalige Bergbahnchef Augustin Kröll, Bauunternehmer Josef Geiger, Dr. Klaus Kessler von Naturhotel Chesa Valisa, Hörbar-Chef-Mario Sauter und Kerstin Duchardt, Leiterin der Euregio-Geschäftsstelle dabei.
Ob die Walserschanz abgerissen wird, wie ein gastronomisches Angebot aussehen könnte, ob es Übernachtungsmöglichkeiten geben wird – alles noch offen. Sicher ist dagegen, dass die Geschichte des Grenzgasthofes und der Klamm, unbedingt gezeigt werden soll. „Dafür braucht es pfiffige Ideen“, so Thomas Müller, der als Vorstandsmitglied der Breitachklamm intern die Projektleitung für die Walserschanz übernommen hat. Vor allem aber soll die Klamm vom Kleinwalsertal gut erreichbar sein. „Eine Brücke zur Klamm zu spannen und neue Wege in die reizvolle Umgebung zu schaffen, das entspricht unseren Vorstellungen“, so Müller. Und darum gab es genau für diesen Vorschlag auch den ersten Preis.
Das Projekt wird aus Mitteln des INTERREG-Programms Österreich-Bayern 2014-2020 aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert.

am 03.04.2019 von BREITACHKLAMMVEREIN eG

Ideenwettbewerb soll „Walserschanz“ aus Dornröschenschlaf wecken

Die Walserschanz

Breitachklammverein will Neubeginn für das Eingangstor zum Kleinwalsertal

Seit Jahren schlummert die ehemalige Gaststätte und das Areal „Walserschanz“ im Dornröschenschlaf. Das soll nun anders werden, denn die Breitachklammverein eG als neuer Besitzer möchte das Gelände direkt an der deutsch-österreichischen Grenze wieder mit Leben füllen. Weil der ehemalige Grenzgasthof, in den 1930er Jahren gebaut, als Eingangstor zum Kleinwalsertal und zur Breitachklamm ohnehin eine Besonderheit ist, haben sich die Verantwortlichen für den Neustart auch etwas ganz Besonderes ausgedacht: Ein Online-Ideenwettbewerb soll die vielfältigen Möglichkeiten aufzeigen, die es für das markante Areal gibt. Eine vernünftige, nachhaltige und wirtschaftliche Nutzungsidee sollte es sein, die das Gelände zu einer neuen touristischen Attraktion machen könnte. Darüber hinaus sind der Kreativität für den Wettbewerb keine Grenzen gesetzt.
Der Betriebsleiter der Breitachklamm, Dominik Fritz, ist schon sehr gespannt auf fantasievolle Vorschläge. „Alles ist denkbar, eine Würdigung der Historie auch als ehemalige Zollstation und die Wertschätzung des Naturerlebnisses in der Breitachklamm sowie des Standortes ebenso wie Vorschläge für eine Gastronomie oder auch ausgefallene Ideen“, zählt Fritz auf. Die alte „Walserschanz“ steht nicht unter Denkmalschutz. Deshalb ist für den Wettbewerb auch völlig offen, ob das alte Gebäude in den Vorschlägen Verwendung findet oder das Areal nach Abriss der Gaststätte ganz neue Dimensionen erfährt. „Bei aller Kreativität sollte das Ganze allerdings soweit durchdacht sein, dass es wirtschaftlich umsetzbar ist und sich harmonisch in die Landschaft fügt“, ergänzt der Vorstandsvorsitzende der Breitachklamm, Franz Rietzler. Den Wettbewerb sieht er auch als Chance, das Projekt „Walserschanz“ so transparent vorzubereiten, dass möglichst viele Menschen, vor allem Einheimische, die Planung nachvollziehen und begleiten können.
In den kommenden fünf Wochen bis zum 15.11. ist nun viel Fantasie gefragt bei allen schriftlich formulierten Überlegungen, visuellen Beiträgen, Bauzeichnungen oder Skizzen. Eine fünfköpfige Jury wird am Ende über die Vorschläge befinden. Für die besten drei Ideen gibt es Geldpreise in Höhe von 300 Euro bis 1500 Euro. Unter www.breitachklamm.com/wettbewerb haben Interessierte die Möglichkeit selbst an der Ideenfindung mitzumachen.
Gefördert wird der Ideenwettbewerb aus Mitteln des INTERREG-Programms Österreich-Bayern 2014-2020 aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE).

am 11.07.2018 von BREITACHKLAMMVEREIN eG

500 Euro für Kindergarten St. Barbara

Kids-Infopoint

Ein spannender Kindergarten-Ausflug in die Breitachklamm

Einen spannenden Nachmittag erlebten die Kleinen vom Kindergarten St. Barbara in Tiefenbach bei einem Besuch in „ihrer“ Breitachklamm. Die imposante Felsenschlucht, die jedes Jahr rund 350 000 Besucher anlockt, war an diesem Tag exklusives Ausflugsziel für den einheimischen Nachwuchs, denn der Vorsitzende des Breitachklammvereins, Franz Rietzler und der Betriebsleiter Dominik Fritz begleiteten die Kinder auf ihrer Wanderung. Bevor es gemeinsam mit den Eltern losging, gab es jedoch noch etwas zu feiern. Die kleinen Tiefenbacher erhielten vom Breitachklammverein eine Geldspende in Höhe von 500 Euro. Kinder und Erzieherinnen unter der Leitung von Elliane Besler bedankten sich musikalisch für das Geldgeschenk. Franz Rietzler freute sich, wie in jedem Jahr, einen der Oberstdorfer Kindergärten eingeladen zu haben. „Es gefällt uns ganz einfach, dass wir so munteren Nachwuchs am Ort haben und wir möchten den Kindern zudem zeigen, wie schön die Gegend so direkt vor ihrer Haustüre ist“, sagte Franz Rietzler, der die Kinder am Ende des Ausflugs noch zu kalten Getränken, Pommes und Kuchen ins Gasthaus Breitachklamm einlud.

Kontakt

BREITACHKLAMMVEREIN eG
Klammstrasse 47
87561 Tiefenbach
Deutschland
Tel. +49 8322 4887
Fax +49 8322 9876719

Öffnungszeiten

Sommersaison
Ab 9 Uhr - letzter Einlass 17 Uhr - Schließung 17.30 Uhr.
Wintersaison
Ab 9 Uhr - letzter Einlass 16 Uhr - Schließung 16.30 Uhr.

Hinweis

Aus Sicherheitsgründen kann es jederzeit witterungs- oder ereignisbedingt zur Schließung kommen. Den Öffnungs-Status sehen Sie immer auf unserer Startseite aktuell dargestellt.

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